
Liebe Freunde,
„kommt her zu mir“, sagte Jesus, als Er auf der Erde war, und diese Aufforderung ist auch heute aktuell, denn Jesus lebt!
Wir feiern zur Zeit das Christfest, und Viele freuen sich darüber, dass Jesus Christus in die Welt kam, der geliebte Sohn Gottes, ein Mensch wie wir – angekündigt und erwartet in den Schriften des Judentums.
Immer mehr Menschen aus allen Religionen haben in der letzten Zeit unerwartete und lebensverändernde Begegnung mit Ihm, denn der Gottessohn geht uns Menschen nach. Aus Liebe. Er ist nicht ohne Grund in den Himmel aufgestiegen. Er durfte nicht ohne Grund zur Rechten des Vaters Platz nehmen und mit herrschen. Er hat Sein Herz für den Vater bewiesen! Und Er hat Sein Herz für uns bewiesen!
Was für eine Liebe… was für ein brennendes Herz für die Wahrheit! Und auch unsere Herzen können so ins Brennen geraten für unseren Gott. Wir lösen uns in Tränen und Liebe auf – oft, wenn wir tief an Ihn denken… – vor Dankbarkeit für Seine Güte, vor Freude, weil wir wissen, wie wenig bis gar nicht wir das verdient haben… und besonders dann, wenn wir Sein Wirken als Folge in unserem Leben er-leben.
Kommt her zu mir – Gebet ist mächtig
Wie mächtig es ist, mit Gott zu sprechen und Ihm zuzuhören ist vielen Menschen gar nicht klar. Wir ahnen nicht, wie sehr Ihn unsere Dankbarkeit beglückt, wie sehr Ihn das motiviert, sich uns noch mehr zuzuwenden. Denken wir an Ihn, versuchen wir, Ihn immer besser zu verstehen und kennen zu lernen, so stärkt das immens die Verbindung mit Ihm. Bewegen wir uns auf Ihn zu, so rennt Er uns entgegen – wie in der Geschichte mit dem verlorenen Sohn.
Er ist unser Geliebter. Alle Hoffnung springt zu Ihm hinauf. Wie auf einem Trampolin hüpfen wir auf unserem Glauben in den Himmel und wieder zurück – unterstützt vom Heiligen Geist, getragen von Jesus Christus.
Kommt her zu mir – Ich kann nicht glauben – wirklich?
Viele Menschen sagen von sich, sie können nicht an einen Gott glauben. Doch das stimmt nicht, denn wer will, der kann. Es ist ein Akt der Entscheidung, des Wollens und der Hinwendung – unter Aufgabe des Stolzes. Mit Eigendünkel beladen und dem Glauben, man sei schon längst angekommen, wird man niemals in Verbindung mit dem lebendigen Gott kommen.
Demut ist zentral in der Beziehung zu Gott. Ohne Demut werden wir nicht mit Ihm in engen Kontakt kommen, auch wenn wir glauben, wir würden bereits jahrelang in Gott ruhen und den Himmel bereits kennen.
Wenn Du glaubst, Gott bereits zu kennen, bereits in Ihm zu ruhen – durch deine New-Age-Praktiken oder durch Erwachen oder was auch immer – ja dann ist es ja sicher kein Problem für Dich, und es wird Dir kein Zacken aus der Krone brechen, vom hohen Ross herunter zu steigen und in wahre Demut zu kommen, und Ihn zu bitten, auch als Person in Dein Leben zu kommen, um Dich zu führen. Oder?
Die Überzeugung, selbst Gott zu sein, hindert uns daran, uns wirklich vor Gott zu demütigen. „Ist ja nicht nötig“, denken wir, „ich bin ja schon Gott“. Oh doch, gerade dann ist es nötig, denn wir leben sonst nur in Beziehung mit uns selbst, während wir uns in Ihm wähnen.
Sehen wir die Geburt des Christus als Aufforderung, es Ihm gleich zu tun in der Unterwerfung, Ihm also nach zu folgen, diesem jungen Mann, der so viele Wunder getan hat und so strahlend war, der aber auch so verkannt war wie man nur sein kann, und doch so voller Liebe….
Kommt her zu mir – Von der Krippe zum Kreuz
Als Er neu geboren in dieser Krippe lag, war schon das ganze Potential da – vom Vater von langer Hand initiiert, um jeden Einzelnen von uns retten zu können. Es braucht Deine Entscheidung, Deinen Willen dazu – denn wir erlangen die himmlischen Rechte nur durch Demut. Es genügt nicht, einfach nur Mensch zu sein. Auch wir müssen uns and Kreuz begeben.
Mein Gebet für alle Leser dieser Seite: Mögest auch Du den Weg gehen, Dich vor Gott nieder zu werfen, nicht nur ein Mal, sondern immer wieder, denn es weitet das Herz ins Unendliche, von Ihm aufgerichtet zu werden. Es wird Dich und Dein Leben zum Positiven verändern – egal wo Du stehst.
Gott ist einfach nur gut.