Podcast zum Ostersonntag: Matthäus Kapitel 28

Matthäus Kapitel 28 – Jesu Auferstehung

Matthäus Kapitel 28
Gerd Altmann auf Pixabay” target=”_blank” rel=”noreferrer noopener”>Pixabay

“In drei Tagen will ich diesen Tempel wieder aufbauen”… sagte Jesus zu den Pharisäern und wurde gründlich missverstanden – denn Er meinte Seinen Körper, der ein Tempel des Geistes Gottes war, und nicht den Tempel, aus dem Er die Händler vertrieben hatte. Jesus machte nicht die geringste Anstrengung, dieses Missverständnis aufzuklären oder sich irgendwie zu rechtfertigen. Die Geister der Pharisäer waren Äonen weit entfernt von Seinem Geist, und konnten somit Seine Aussage nicht verstehen. Außerdem war Sein Schicksal vorgezeichnet in den alten Schriften, und er wusste, dass Er dieses zu erfüllen hatte.

Brecht diesen Tempel ab, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten!
Da sprachen die Juden: In 46 Jahren ist dieser Tempel erbaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten? Er aber redete von dem Tempel seines Leibes.

Joh. 2, 19
WikimediaImages auf Pixabay” target=”_blank” rel=”noreferrer noopener”>Pixabay

Und so geschah es auch. Am dritten Tag nach Jesu Kreuzigung gab es ein großes Erdbeben, und es muss mächtig geblitzt haben, und der Felsen, der das Grab verschlossen hatte, lag nicht mehr vor dem Höhlen-Eingang.

Von einem Engel ist die Rede: “Sein Aussehen wie der Blitz, und ein Gewand weiß wie Schnee.” Und Er redete zu den Frauen, sie sollen nicht erschrecken.

Wenn Gott etwas will, so hat Er Mittel und Wege, die natürlich aussehen, aber übernatürlich gewirkt sind. Ein Erdbeben, ein Gewitter – und der Stein lag nicht mehr vor dem Grab. Die Grabwächter waren wie erstarrt, doch die Frauen erlebten das Wunder. Dies zu erleben war für die, die an Jesus glaubten, eine gewaltige Erfahrung, denn sie wussten genau, dass hier Gott gehandelt hatte.

Matthäus Kapitel 28 – Die Frauen begegnen dem Auferstandenen

Der Engel schickte die Frauen in Richtung Galiläa. Man muss sich vorstellen: die Entfernung von Jerusalem nach Galiläa ist ungefähr 100 km – also eine mehrtägige Wanderung. Als sie sich aufgemacht hatten, begegnete ihnen plötzlich Jesus auf dem Weg.

Was für eine helle Freude! Das Herz springt in der Brust… Nachdem sie noch drei Tage zuvor so um Ihn geweint hatten, Ihn sterben sehen mussten, Sein Leid mit ansehen mussten – kam ihnen nun Jesus lebendig entgegen, lächelte sie an und grüßte sie. Was für ein Glück und immenser Trost gewesen sein! Jesus hatte den Tod besiegt.

Kein Wunder, dass sie auf die Knie fielen, seine Füße mit den Wundmalen umfassten und Ihn anbeteten. Wir können uns das kaum vorstellen, in welcher Ehrfurcht und Freude sie gewesen sein mussten… wenn ich mir vorstelle, mir würde das geschehen, stockt mir der Atem.

Es ist seitdem nicht wieder geschehen, dass Menschen auf solche Weise Zeugen von Gottes Wirken sein durften.

Matthäus Kapitel 28 – die Lüge der Pharisäer

Die Pharisäer und Schriftgelehrten kannten die zehn Gebote und die Richtlinien Gottes – sie taten doch nichts Anderes als den ganzen Tag die Schriften zu studieren und die Gesetze dogmatisch durch zu setzen – doch wenn es ihnen in den Kram passte, hatten sie keine Hemmungen, die gleichen Gesetze zu beugen.

Denn es hinderte sie nicht daran, heimlich die Grabwächter zu bestechen, die Unwahrheit zu sagen, um Jesus Ruf als Heiligem ja keine Nahrung zu geben.

Als die Wächter aufgeregt angelaufen kamen, den Schrecken noch in den Gliedern – erschüttert und verängstigt von dem was sie gesehen hatten – wurde ihnen reichlich Geld geboten, damit sie ja nicht die Wahrheit sagen. Statt dessen sollten sie überall herum erzählen, der Leichnam sei des nachts von den Jüngern gestohlen worden.

Das dürfte schon ein schönes Sümmchen gewesen sein, denn sie waren die Verantwortlichen, denen der Leichnam abhanden gekommen war, und sie liefen Gefahr, sich den Zorn von Herodes zuzuziehen, wenn sie die Schuld auf sich nahmen. Doch die Pharisäer waren offensichtlich einflussreich genug, um ihn um den Finger zu wickeln

Matthäus Kapitel 28 – die Aussendung der Jünger

Als Jesus schließlich in Galiläa auf die elf Jünger traf (Judas, der Verräter, war nicht mehr am Leben), waren auch sie außer sich vor Freude, und Jesus sagte den gewichtigen Satz:

Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. Macht zu Jüngern alle Völker und tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit.

Matth. 28, 18-20

Jesu Worte sind ein großartiges Versprechen an alle, die Ihm nachfolgen. Er ist und bleibt hier, Er ist real, Er lässt uns nicht alleine. Wir können uns in jeder Sekunde an Ihn wenden, kein Problem ist zu klein, kein Anlass zu gering, keine Frage zu dumm. Er ist jetzt bei uns und zwar bis ans Ende der Weltzeit.

Unbegrenzt anwesend, verfügbar in und aus Liebe: das Wort, die Liebe, Gottes Sohn – greifbar präsent, allezeit erreichbar und ansprechbar.

Hast Du Fragen oder Anregungen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.